Wald

In grüner Nacht
schläft der Wind
im Moos.
Und leis, ganz leis,
geht sein Atem hin
über Wachsen und Werden
und Reifen und Fallen.

Und die schirmenden Arme
der alten Bäume
weisen zur Erde,
die ewig schweigt.

Wolfgang Braun  (1965)