Novembermond

Die fahlen Flammen
einsamer Lärchen
im bald schon
schwarzen Wald
sind in der Dämmerung
schon fast erloschen,
da zeigt er sich :
Dicht überm Wald
erhebt er,
langsam steigend,
sein Gesicht :
rotgolden noch
die Haut
vom frühen
Sonnenuntergang.

Und weiter steigend
wird er hell,
wird immer heller,
so daß ein Leuchten wird,
als ob ein Lächeln
in sich ruht.

Ob du's noch weißt?
Damals im sommerlichen
Garten : im Apfelbaum,
zwischen den Zweigen
lächelnd,
der letzte Lampion,
als du noch bliebst
und aus dem Dunkel
dein Gesicht,
vom Licht berührt,
sich langsam
mir entgegenhob.